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Für Schallprognose im Außenbereich: IMMI Open Air im Einsatz

Nach mehreren Jahren Forschung und international validierten Fachbeiträgen steht ein praxistauglicher Workflow zur Verfügung, mit dem komplexe Beschallungssysteme normgerecht nach ISO 9613-2 berechnet werden können.

Kern des Ansatzes ist das neue APS-Format (Aggregate Point Sources) aus EASE® 5. Eine vollständige Bühnenkonfiguration – inklusive Ausrichtung und relativer Position jeder einzelnen Quelle – wird als Gesamtsystem nach IMMI übertragen und kann dort im Geomodell frei platziert und ausgerichtet werden. Unterstützt wird der gesamte Frequenzbereich der Terzbänder 25 Hz bis 20 kHz.

Die frequenzabhängigen Schallleistungen der Fernfeld-Richtcharakteristiken werden mittels nutzerbasierter Eingabe eines Beschallungspegels im Zuschauerbereich (z.B. an FOH-Position) sowie Referenzspektren eines korrespondierenden Bühnen-Programms (z. B. Rock/Pop) ermittelt. Hierfür enthält das APS-File eine Übertragungsfunktion zwischen komplex berechnetem Nahfeldspektrum aus EASE5 und Fernfeldspektrum der APS-Quellen. Das Konzept geht so weit, dass für das Bühnenprogramm ein gesamter Timetable einer Veranstaltung eingegeben werden kann und darauf aufbauend zeitlich beurteilte Emissionsspektren den Beurteilungszeiträumen zugewiesen werden (z.B. Tag/Nacht). Somit können intuitiv und unabhängig des nationalen Regelwerkes lärmtechnische Beurteilungen einer Veranstaltung vorgenommen werden.